SAP-ArchiveLink-Funktionalität
mittels yuuvis® RAD repository-manager
Durch die Kombination von KGS SAPALINK und yuuvis® RAD repository-manager kann die SAP-ArchiveLink-Funktionalität realisiert werden. yuuvis® RAD repository-manager ist ein Microservice, dessen Aufgabe die Anbindung an yuuvis® RAD ist.
Auf dieser Seite werden die für yuuvis® RAD repository-manager möglichen Konfigurationen und deren Auswirkungen beschrieben. Ausführliche Informationen zur Anbindung an ein SAP-System finden Sie in der Dokumentation von KGS SAPALINK.
Konfiguration
Dokumenttyp-Mapping
Bei der Barcode-Meldung an das SAP-System wird auch ein SAP-Dokumenttyp übermittelt. Der SAP-Dokumenttyp ist nicht Teil der Indexdaten der SAP-Komponente, denn diese hat einen Content-Type.
Die Konfiguration erfolgt über die Datei erm-prod.yml aus dem Verzeichnis <service-manager>\config\.
Für die Übermittlung sind folgende Konfigurationsparameter möglich:
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
| ct2doc.default |
Standard-SAP-Dokumenttyp, falls dieser nicht ermittelt werden kann. Beispiel: ct2doc.default: PDF |
| map_ct2doctype |
Der Parameter definiert eine Liste von Abbildungen, von Content-Type nach Dokumenttyp. Der Content-Type ist Bestandteil der Indexdaten der SAP-Komponente. Die einzelnen Listenelemente werden per Pipe-Zeichen voneinander getrennt. Ein Listenelement besteht aus der Angabe <contenttype>:<doctype>. Der Doppelpunkt stellt das Abbildungszeichen dar. Syntax: <contenttype1>:<doctype1>|<contenttype2>:<doctype2>| Beispiel: map_ct2doctype: DEFAULT:TIF|IMAGE/TIFF:FAX|APPLICATION/PDF:PDF| |
Die folgende Tabelle zeigt, welcher Content-Type auf welchen SAP-Dokumenttyp abgebildet wird:
| Content-Type | SAP-Dokumenttyp |
|---|---|
| IMAGE/TIFF | FAX |
| APPLICATION/PDF | |
| andere | TIF |
Barcode-Upload
Die Barcodes, die an das SAP-System übermittelt werden sollen, werden per eSQL-Anfrage aus yuuvis® RAD ermittelt. Die eSQL-Anfrage befindet sich in der Datei getBarcodes.esql im Unterordner BOOT-INF\classes\ von service-manager>\apps\ermservice.jar:
# eSQL for determining all unreported document-barcodes # DOCUMENT_TYPE placeholder will be replaced by full qualified document-type name (e.g.: [dms]:[sapaldocument]) # COMPONENT_TYPE placeholder will be replaced by full qualified component-type name (e.g.: [dms]:[sapalcomponent]) # PARENT2CHILD_TYPE placeholder will be replaced by full qualified relation-type name # SELECT [d] FROM DOCUMENT_TYPE [d] WHERE ([d].[isdeleted]=false OR [d].[isdeleted]=null) AND ([d].[isBarcodeReported]=false OR [d].[isBarcodeReported]=null) AND (LENGTH([d].[barcode]) > 0)
Ergebnis der eSQL-Anfrage: Es werden alle nicht gelöschten Dokumente ([d].[isdeleted]=false) geliefert, auf denen ein Barcode gesetzt wurde (LENGTH([d].[barcode]) > 0), wobei der Barcode bisher nicht an das SAP-System übermittelt wurde (isBarcodeReported=false).
Für Anpassungen muss der Service 'ERM' beendet werden, die Datei getBarcodes.esql aus ermservice.jar ausgepackt, angepasst und dann wieder eingepackt werden. Danach muss der Service 'ERM' wieder gestartet werden.
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