SAP-ArchiveLink-Funktionalität
mittels yuuvis® RAD repository-manager

Gültig für: yuuvis® RAD 5.20

Durch die Kombination von KGS SAPALINK und yuuvis® RAD repository-manager kann die SAP-ArchiveLink-Funktionalität realisiert werden. yuuvis® RAD repository-manager ist ein Microservice, dessen Aufgabe die Anbindung an yuuvis® RAD ist.

Auf dieser Seite werden die für yuuvis® RAD repository-manager möglichen Konfigurationen und deren Auswirkungen beschrieben. Ausführliche Informationen zur Anbindung an ein SAP-System finden Sie in der Dokumentation von KGS SAPALINK.

Konfiguration

Dokumenttyp-Mapping

Bei der Barcode-Meldung an das SAP-System wird auch ein SAP-Dokumenttyp übermittelt. Der SAP-Dokumenttyp ist nicht Teil der Indexdaten der SAP-Komponente, denn diese hat einen Content-Type.

Die Konfiguration erfolgt über die Datei erm-prod.yml aus dem Verzeichnis <service-manager>\config\.

Für die Übermittlung sind folgende Konfigurationsparameter möglich:

Parameter Beschreibung
ct2doc.default

Standard-SAP-Dokumenttyp, falls dieser nicht ermittelt werden kann.

Beispiel: ct2doc.default: PDF

map_ct2doctype

Der Parameter definiert eine Liste von Abbildungen, von Content-Type nach Dokumenttyp. Der Content-Type ist Bestandteil der Indexdaten der SAP-Komponente.

Die einzelnen Listenelemente werden per Pipe-Zeichen voneinander getrennt. Ein Listenelement besteht aus der Angabe <contenttype>:<doctype>. Der Doppelpunkt stellt das Abbildungszeichen dar.

Syntax: <contenttype1>:<doctype1>|<contenttype2>:<doctype2>|

Beispiel: map_ct2doctype: DEFAULT:TIF|IMAGE/TIFF:FAX|APPLICATION/PDF:PDF|

Die folgende Tabelle zeigt, welcher Content-Type auf welchen SAP-Dokumenttyp abgebildet wird:

Content-Type SAP-Dokumenttyp
IMAGE/TIFF FAX
APPLICATION/PDF PDF
andere TIF

Barcode-Upload

Die Barcodes, die an das SAP-System übermittelt werden sollen, werden per eSQL-Anfrage aus yuuvis® RAD ermittelt. Die eSQL-Anfrage befindet sich in der Datei getBarcodes.esql im Unterordner BOOT-INF\classes\ von service-manager>\apps\ermservice.jar:

# eSQL for determining all unreported document-barcodes
# DOCUMENT_TYPE placeholder will be replaced by full qualified document-type name (e.g.: [dms]:[sapaldocument])
# COMPONENT_TYPE placeholder will be replaced by full qualified component-type name (e.g.: [dms]:[sapalcomponent])
# PARENT2CHILD_TYPE placeholder will be replaced by full qualified relation-type name
#
	SELECT [d] FROM DOCUMENT_TYPE [d] 
	WHERE
	([d].[isdeleted]=false OR [d].[isdeleted]=null) AND 
	([d].[isBarcodeReported]=false OR [d].[isBarcodeReported]=null) AND
	(LENGTH([d].[barcode]) > 0)
						

Ergebnis der eSQL-Anfrage: Es werden alle nicht gelöschten Dokumente ([d].[isdeleted]=false) geliefert, auf denen ein Barcode gesetzt wurde (LENGTH([d].[barcode]) > 0), wobei der Barcode bisher nicht an das SAP-System übermittelt wurde (isBarcodeReported=false).

Für Anpassungen muss der Service 'ERM' beendet werden, die Datei getBarcodes.esql aus ermservice.jar ausgepackt, angepasst und dann wieder eingepackt werden. Danach muss der Service 'ERM' wieder gestartet werden.