enaio® repository-manager

Gültig für: enaio® Version 10.0

enaio® repository-manager wurde für die Version 10.0 neu als Microservice implementiert. Mit der Installation des Microservices 'repositorymanager' können Konfigurationsdialoge aufgerufen werden. Bisherige Konfigurationen über Konfigurationsdateien entfallen damit weitestgehend.

Die bisherige SAP-Clientkomponente wird jetzt vereinfacht über ein MSI-Paket installiert werden. Bestehende Installationen müssen durch die MSI-Installation ersetzt werden.

Änderungen an den Konnektoren 'data2ecm/jump2ecm/data2s/jump2s' oder Datenmigrationen sind nicht notwendig.

Neu hinzugekommen ist die ILM-Schnittstelle für die Ablage und Verwaltung von Daten mit Retention-Management-Funktionen. Für das Information Lifecycle Management muss die Objektdefinition erweitert werden. Eine entsprechende Objektdefinition steht zur Verfügung.

Entsprechende Anpassungen in SAP müssen vorgenommen werden.

Update / Installation

Für enaio® repository-manager wird der Microservice 'repositorymanager' über enaio® service-manager installiert. Benötigt wird ebenfalls die Microservices 'dms' und 'license' und enaio® appconnector.

Anpassungen an der Konfigurationsdatei repositorymanager-prod.yml sind nur notwendig, wenn die Microservices 'dms' und 'repositorymanager' nicht auf einem Server installiert sind oder für das Arbeitsverzeichnis (Default: <Datenverzeichnis_Servicemanager>\rm\working-dir)) ein anderes Verzeichnis angegeben werden soll. Dieses Arbeitsverzeichnis muss vor dem ersten Start des Service geändert werden, falls der Default nicht verwendet werden soll oder kann. Falls enaio® appconnector auf einem anderen Server installiert ist, dann muss dessen Adresse angegeben werden (Parameter: enaio.osrest.server).

Weitere optionale Konfigurationseinstellungen in der Konfigurationsdatei repositorymanager-prod.yml sind möglich. Ein kommentiertes Template wird mitinstalliert und findet sich unter \<work-dir>\config-example*.*.

Die Konfiguration erfolgt über Konfigurationsdialoge, die über folgende URL aufgerufen werden: https://<service-manager>:8010/login (Default-Passwort: optimal). '8010' ist der Default-Port. Wenn er geändert wird, muss der Aufruf über den entsprechenden Port erfolgen.

Über den Konfigurationsdialog tragen Sie die bekannten Werte ein, die bereits für die Version 9.10 in Konfigurationsdateien eingetragen werden mussten: Licenses, Repository mappings, Content Server configuration.

Über den Konfigurationsdialog öffnen Sie ebenfalls den KGS-Konfiguarationsdialog (Default User: admin, Passwort: admin) und tragen dort wiederum die Werte ein, die bereits für die Version 9.10 in der KGS-Konfiguration eingetragen wurden.

SAP-Clientkomponente

Die neue SAP-Clientkomponente wird als MSI-Paket installiert. Das MSI-Paket befindet sich in folgendem Verzeichnis der Installationsdaten: \Prerequisites\RepositorymanagerClientComponents\. Bestehende Installationen müssen durch die MSI-Installation ersetzt werden.

ILM

Für die ILM-Schnittstelle werden im Konfigurationsdialog und KGS-Konfiguarationsdialog die entsprechenden ILM-Parameter angegeben: ILMLicenseKey, ILM Repository, ILM User/Password.

Zusätzlich muss die Objektdefinition erweitert werden. Eine entsprechende Objektdefinitionsdatei wird im Arbeitsverzeichnis in das Verzeichnis \obj-def\ installiert. Die zusätzlichen ILM-Objekttypen werden über enaio® editor eingebunden.

Entsprechende ILM-Anpassungen in SAP müssen vorgenommen werden.