Validieren der Objektdefinition

Gültig für: enaio® editor Version 10.0

Bevor Sie die Objektdefinition den Benutzern zur Verfügung stellen, sollten Sie diese validieren. Insbesondere durch das Kopieren und Importieren von Daten können Inkonsistenzen innerhalb der Objektdefinitionen auftreten.

Die Validierung der Objektdefinition überprüft folgende Punkte:

  • Maximale Datenbankfeldlänge

Überprüft wird, ob die maximale Datenbankfeldlänge für Textfelder, wie in den Voreinstellungen angegeben, von Dialogelementen überschritten wird.

  • Minimale und maximale Maskengröße

Überprüft wird, ob die minimale oder maximale Maskengröße von Objekten unter- oder überschritten wird.

  • Katalogsyntax

Überprüft wird, ob die Syntax von Katalogeinträgen richtig ist.

  • Querverweise zwischen Katalogen

Überprüft wird, ob bei Katalogquerverweisen der Katalog, auf den verwiesen ist, existiert.

  • Die Eigenschaft 'kontrolliert durch Cross-Check'

Überprüft wird, ob bei Querverweisen zwischen Dialogelementen durch die Eigenschaft 'kontrolliert durch Cross-Check' das Dialogelement, auf das verwiesen ist, existiert.

Wird eine Inkonsistenz entdeckt, wird ein Hinweis angezeigt.

Sie können den Eintrag korrigieren lassen, alle fehlerhaften Einträge gleichen Typs korrigieren lassen, den Eintrag nicht korrigieren lassen, alle fehlerhaften Einträge gleichen Typs nicht korrigieren lassen oder die Validierung abbrechen.

Sie starten die Validierung über den Eintrag Objektdefinition validieren aus dem Menü Datei. Validiert wird der aktuelle Bearbeitungsstand der aktiven Objektdefinition.

Lassen Sie die Objektdefinition durch die Validierung ändern, müssen Sie die Objektdefinition speichern und die Engines neu laden, damit die Änderungen den Benutzern beim nächsten Start des enaio® clients zur Verfügung stehen.

Lassen Sie Datenbankfeldlängen ändern, müssen Sie anschließend die entsprechenden Tabellen anpassen.

Die Validierung ruft ebenfalls den Performance-Assistenten auf.

Die Validierung überprüft nicht, ob interne Namen Sonderzeichen enthalten, die in der aktuellen Version nicht mehr erlaubt sind.

Diese aktive Validierung steht nur Benutzern mit entsprechenden Rechten zur Verfügung. Benutzer mit eingeschränkten Rechten, die beispielsweise nur Kataloge editieren, können eine passive Validierung ausführen. Dabei werden die Ergebnisse im Ausgabebereich angezeigt. Falls über die Registerkarte Ausgabeprotokollierung eine Protokolldatei angegeben ist, wird ebenfalls diese Protokolldatei erstellt.