enaio® editor

Gültig für: enaio® editor Version 10.0

enaio® editor ist eine zentrale Komponente zur Konfiguration von enaio®.

Mit enaio® editor:

  • richten Sie die Ordner-, Register- und Dokumenttypen für enaio® ein,
  • erstellen und bearbeiten Sie die Indexdatenmasken der Ordner-, Register- und Dokumenttypen,
  • legen Sie in der Datenbank die Tabellen für Ordner-, Register- und Dokumenttypen an.

Das Einrichten und das Gestalten der Ordner-, Register- und Dokumenttypen hat einen wesentlichen Einfluss auf die Arbeit mit enaio®. Sie können dem Benutzer das Erfassen und Indexieren von Dokumenten erleichtern und Recherchemöglichkeiten bereitstellen, die den Benutzer schnell und eindeutig zu den gesuchten Dokumenten führen.

Die Rechte zum Zugriff auf den enaio® editor werden im enaio® administrator differenziert festgelegt. Benutzern kann das Recht eingeräumt werden, den enaio® editor zu starten und Kataloge zu bearbeiten, die Objektdefinition zu bearbeiten und die Datenbank anzupassen. Fachadministratoren mit Zugriff auf einzelne Bereiche der Objektdefinition können eingerichtet werden.

Startet ein Benutzer den enaio® editor, muss er sich anmelden. Funktionen, für die ihm die Rechte nicht eingeräumt wurden, stehen ihm nicht zur Verfügung. Hat der Benutzer das Recht, Objektdefinitionen zu bearbeiten, dann wird anderen Benutzern die Objektdefinition nur schreibgeschützt angezeigt.

Installation, Lizenzierung, Sicherheitssystem

enaio® editor wird als Teil der Administrationskomponenten über das MSI-Paket enaio_administration.msi aus dem Verzeichnis \Frontend\Administration\ installiert. Sie können das Programm aus dem Installationsverzeichnis oder über die eingerichtete Programmgruppe starten. enaio® editor verbindet sich mit enaio® server über die Daten, die in der Datei asinit.cfg aus dem Anwendungsverzeichnis eingetragen sind.

Am Arbeitsplatz muss das Modul 'ASE' lizenziert sein.

Sie benötigen als Benutzer die Systemrolle 'Editor: Starten'. Dann können Sie enaio® editor starten, die aktuelle Objektdefinition einsehen und Kataloglisten editieren. Mit der Systemrolle 'Editor: Objektdefinition bearbeiten' können Sie Objektdefinitionen erstellen und bearbeiten, mit der Systemrolle 'Editor: Datenbank anpassen' können Sie nach Änderungen der Objektdefinition die Datenbank anpassen.

Ist nur das Modul 'AXK' lizenziert, können Benutzer mit den Systemrollen 'Editor starten', 'Editor: Objektdefinition bearbeiten' und 'Editor: Datenbank anpassen' eine Objektdefinition importieren und die Datenbank anpassen.

Ist nur das Modul 'AXK' lizenziert, können Benutzer, die nur über die der Systemrolle 'Editor starten' verfügen, aber nicht über die Systemrollen 'Editor: Objektdefinition bearbeiten' und 'Editor: Datenbank anpassen', die Kataloge bearbeiten. Das Anpassen der Datenbank ist nicht notwendig, wenn nur Kataloge bearbeitet wurden.

Der enaio® editor protokolliert über die Einstelllungen aus der Konfigurationsdatei oxrpt.cfg aus dem Anwendungsverzeichnis.

Versionen und Konfigurationen

Im Regelfall wird die Aufwärtskompatibilität von Konfigurationen in den verschiedenen enaio®-Versionen angestrebt, sodass Konfigurationen, die in einer früheren Systemversion angelegt wurden, auch in späteren Systemversionen verwendet werden können.

Im Gegensatz dazu ist die Abwärtskompatibilität nicht sichergestellt, da die Weiterentwicklung der enaio®-Plattform neue Funktionen und damit Konfigurationserweiterungen umfasst. Konfigurationen aus späteren Systemversionen können also in früheren Systemversionen nicht verwendet werden.

Mit großer Wahrscheinlichkeit gehen beim Versuch, Konfigurationen in frühere Systemversionen zu importieren, Einstellungen für neue Funktionen verloren und es kann zu Inkompatibilitäten und Programmfehlern kommen. Deshalb muss beim Betrieb von Test-, Entwicklungs- und Produktivsystemen auf eine Harmonisierung der Versionen geachtet werden und es darf auf keinen Fall der Versuch unternommen werden, Konfigurationen in früher Systemversionen zu importieren oder zu aktivieren. Das betrifft alle Konfigurationsdateien, insbesondere aber Objektdefinitionen und Workflowmodelle.